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Wolfgang Heller

Lehrer, LeseCoach
Bieler Weg 5
35789 Weilmünster/Ts.
wolfgangheller @ kinderlernenlesen.de

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Kinder-lernen-lesen.de Lesekurs 2018
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Eltern-Briefe, Leser-Briefe, ...

Über die Jahre habe ich eine Vielzahl ganz freundlicher und ermunternder Zuschriften erhalten. Vor lauter Lehren und Lernen bin ich gar nicht dazu gekommen, sie zu veröffentlichen. Nach und nach gehe ich meine E-Mails durch und werde hier die eine und andere Nachricht von Eltern von Lese-Kindern posten. Für mich zur Freude und für Sie als Mutmacher, den Weg des frühen und gehirngerechten Lesens und Lernens zu gehen.

Die erste Nachricht ist weder ein Eltern- noch ein Leserbrief. Eine junge Lehrerin berichtet in ihrer Mail von ihrer Arbeit mit dem Alphabet der Tiere ...

 

Guten Tag Herr Heller,

ich arbeite mit Ihrem Material innerhalb der DaZ-Förderung an einer nordrheinwestfälischen Grundschule. Es ist erstaunlich wie viel einfacher sich die Kinder die Anlaute anhand des Alphabets der Tiere merken können. Mit den Darstellungen der zuvor genutzten Anlauttabellen können die Kinder häufig nichts verbinden und sich diese somit nicht einprägen. Die Tierdarstellungen hingegen wecken Emotionen. Die Kinder möchten die Tiere benennen können und erlernen die richtigen Anlaute „nebenbei“. Die sich innerhalb des Lehrgangs anschließende Silbenbildung ist durch den immer gleichen Ablauf der Kombinationen leicht durchschaubar und wird von den Kindern innerhalb eines automatisierten Prozesses durchgeführt und erlernt. Nach 2 Wochen konnten die Kinder meiner derzeitigen Fördergruppe zweisilbige Wörter verschriftlichen und erlesen.

Vielen Dank für die Bereitstellung des Materials! S.B.

Sehr geehrter Herr Heller,

vielen Dank für Ihr Leseprogramm. Erst seit einer Woche nutze ich die Buchstabenkarten und die Erfolge sind großartig.

Unsere Kinder sind erst 3 und 4 Jahre alt und bei beiden wurde eine Hochbegabung diagnostiziert. Was uns als Eltern sehr herausfordert. Glücklicherweise sind beide Kinder emotional ausgeglichen, haben uns aber häufig mit ihrem Wissensdurst an Grenzen gebracht. Der Wunsch lesen zu lernen stand schon oft im Raum und dank Ihrer Materialien habe ich nun täglich für jedes Kind ein Programm von ca. 15 Minuten. Sie freuen sich jeden Tag darauf und fragen nach dem Kindergarten sofort ob wir wieder Schule spielen. M. liest jetzt schon kurze Sätze wie "Lara rennt schnell" oder "Lisa malt ein Bild". A. liest u.a. "Da ist Tom".
Auch wenn wir nicht näher auf die kleinen Buchstaben eingegangen sind, so prägen sie sich offensichtlich trotzdem ein, denn beim Abendessen las M. das Wort Februar auf dem Kalender, ohne jegliche Hilfe.

Vielen Dank nochmals. Hoffentlich profitieren noch viele Kinder von diesem Programm.

Freundliche Grüße ,    T.R.

 


Hallo, Herr Heller,

unser Sohn ist Erdnussallergiker und wünschte, lesen zu lernen, damit er alle Inhaltsstoffe auf den Lebensmittelverpackungen selbst lesen konnte. Also fingen wir an und in 10 Tagen hatte er lesen gelernt. 

Wir waren begeistert!  Im September letzten Jahres wurde er eingeschult und die Lehrerin war überrascht, wie gut er schon lesen konnte. K.M.

Drei Rückmeldungen aus der Erinnerung:

 

  • Ein türkisch-stämmiger Vater rief unlängst an und berichtete: Mein Sohn hat schon vor der Einschulung mit dem Lesebrief gelernt. Jetzt hat ihn die Lehrerin in die Ecke gesetzt ( stellen Sie sich meinen Schreck vor ) und hat ihm gesagt, er solle anderen Kindern helfen.
  • Eine Mutter berichtete: Sie hatte ihrem Vorschul-Buben den Lesebrief gekauft, ein wenig mit ihm geübt und ihn dann mehr oder weniger sich selbst überlassen. Eines Tages fuhr sie in die Stadt und das sagte der Junge: Mama, da steht HOLZ-HANDLUNG. Er hatte sich das Lesen mit dem Material des Lesebriefs ganz offensichtlich selbst beigebracht.
  • Und vor wenigen Tagen schrieb eine Mutter: Danke für die Zusendung des Lese-Lesematerials. Meine Tochter übt schon seit Tagen damit. Ich 'fürchte' , ich muss ihr bald das erste Kinderbuch kaufen.

 

Sehr geehrter Herr Heller,

ich möchte gerne den Lesebrief Vor- und Grundschule bei Ihnen bestellen und bitte Sie, mir die Modalitäten hierzu zu erklären. 

Unabhängig von meiner Bestellung möchte ich Sie gerne um Ihre Einschätzung bitten: meine Tochter ist derzeit im Kindergarten und interessiert sich sehr für das Thema Buchstaben / Lesen / Schreiben. Seitens des Kindergartenteams besteht der Wunsch, sie darin zu bremsen, da „ihr sonst in der Grundschule langweilig wird“. Sehr ähnlich argumentieren auch mir persönlich bekannte Grundschullehrer. Darf ich Sie zu Ihrer Einschätzung hierzu bitten? Mir widerstrebt er, mein Kind in etwas zu bremsen, was es zur Zeit gerne freiwillig lernen möchte!

Viele Grüße, NN

 

Guten Morgen, Frau NN,

die von Ihnen beschrieben Skepsis ist nach wie vor weit verbreitet, hat aber allenfalls gefühlte, nicht aber rationale Grundlagen..

Es ist verständlich, dass die KiTas den Schulen, mit denen sie zuammenarbeiten, nicht vorgreifen wollen. Die Schulen möchten natürlich gerne den Leseprozess sich selbst vorbehalten, schaffen es heute aber immer weniger, diesen auch konsequent und mit dem Erfolg für alle Schüler umzusetzen. Sie wollen es, kriegen es nicht hin und rufen dann verzweifelt nach Lese-Müttern und Lese-Omas, die dann die ureigentliche Aufgabe der Schule zum Erfolg bringen sollen.

Ich persönlich und viele andere vorausschauende Lehrer sind froh, wenn Kinder schon ansatzweise oder auch komplett lesen können. Das gibt mir im Unterricht Zeit für die Kinder, die mit dem Lesen noch nicht so weit sind. Außerdem kann ich Kinder, die schon lesen können, wunderbar als Assistenten im Unterricht einsetzen.

 

Und langweilig muss es Kindern, die schon lesen können, gar nicht werden. Was spricht dagegen, sie während der Leseübungen ein eigenes Buch lesen zu lassen. Das ist gut für sie und Anreiz für alle anderen, das auch bald zu können.

 

Liebe Grüße, Wolfgang Heller

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