Wolfgang Heller
Bieler Weg 5

35789 Weilmünster im Taunus

wolfgangheller

@ kinderlernenlesen.de

 

Einfach vorbildlich 

Johann Bernhard Basedow

Gemeinfrei by Wikipedia
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Kinder vorbereiten ...

In meinen Lese-Kursen für Vorschulkinder und auch im Unterricht der 1. Klassen konnte ich erleben, wie viel einfacher und erfolgreicher das Lesenlernen ist, wenn Kinder ein Stück auf das Lesenlernen vorbereitet sind. 

 

 

 

 

 

  • Kinder, die schon hie und da mit Buchstaben in Kontakt kamen,
  • Kinder, die ihren Namen schon kritzeln können,
  • Kinder, die Buchstaben auf Plakaten und an Fassaden zu erkennen versuchen,
  • Kinder, denen in ihrer Vorschulzeit viel vorgelesen wurde und
  • Kinder, die gelernt haben, einer Sache über eine Viertelstunde aufmersam zu folgen,  sind gut auf das Lesenlernen vorbereitet und eingestellt.

 

Ihr müsst für diese Vorübungen nicht unbedingt ans Meer fahren. Buchstaben, Namen und kleine Wörter könnt ihr auch auf die Straße schreiben, auf einen Stein, auf einen Feldweg, in den Schnee, ....

 

 

In meinen Lese-Kursen für Vorschulkinder und auch im Unterricht der 1. Klassen konnte ich erleben, wie viel einfacher und erfolgreicher das Lesenlernen ist, wenn Kinder ein Stück auf das Lesenlernen vorbereitet sind. 

 

  • Kinder, die schon hie und da mit Buchstaben in Kontakt kamen,
  • Kinder, die ihren Namen schon kritzeln können
  • Kinder, die Buchstaben auf Plakaten und an Fassaden zu erkennen versuchen,
  • Kinder, denen in ihrer Vorschulzeit viel vorgelesen wurde und
  • Kinder, die gelernt haben, einer Sache über eine Viertelstunde aufmersam zu folgen,

 

....... sind gut auf das Lesenlernen vorbereitet und eingestellt.

 

 

Gut für Vorbereitung und Einstimmung:

 

Wenn ihr mit euren Kindern das Spiel Lese-Safari spielt und das ABC der Tiere  ausgedruckt oder als Poster im Kinderzimmer auslegt oder aufhängt, bereitet ihr eure KInder so ganz nebenbei auf die Buchstaben, ihre grafischen Formen und Laute und auch auf das Erkennen bzw. Erlesen erster Wörter vor. Das reicht, um erfolgreich lesen zu lernen.

 

 

Ein paar weitere Gedanken ...

 

Nutzt alle möglichen Gelegenheiten, um eure Kinder schon früh mit Buchstaben in Kontakt zu bringen

 

Kinder, die schon früh mit der Welt der Buchstaben vertraut werden, lernen später leichter lesen. Gelegenheiten dazu gibt es in unserer täglichen Umwelt reichlich.

 

So eine Kontaktaufnahme mit Buchstaben und ihren Lauten kann das Schreiben des eigenen Namens sein. Den sollten Kinder aus vielerlei Gründen schon aufsagen und schreiben können, bevor sie in die Schule kommen. 

 

Wir begegnen Buchstaben aber auch immer wieder an anderen Plätzen. Wenn wir ein Buch vorlesen, können wir schon einmal auf ein 'A' oder einen anderen Buchstaben verweisen und den vielleicht auch in die Luft schreiben, mit dem Finger auf den Tisch schreiben, mit einem Stock in den Boden ritzen, etc. 

 

Klärung der Begriffe Laute und Buchstaben

 

Wissenschaftler halten mir gelegentlich vor, unwissenschaftlich zu arbeiten, wenn ich von Buchstaben, statt von Lauten spreche. Das ist aber zu kurz gedacht. Wenn ich von Buchstaben spreche, ist stets der Begriff 'Laut' mitgemeint.

 

Beim Lernen ist die konsequente Verwendung des Begriffes Buchstaben für Kinder viel leichter verständlich, als ständig wechselnd mal von Buchstaben und mal von Lauten zu sprechen. Damit irritieren wir Kinder nur. Und das können wir beim Lernen gar nicht gebrauchen.

 

Buchstaben sind grafische Zeichen für Laute

 

Vereinfacht könnten wir sagen: Unsere frühen Vorfahren haben sich darauf geeinigt, dem Laut AAA das Zeichen A zu geben. Greifen wir so auf die Vokale zu, lernen unsere Kinder schnell, Laute und Buchstaben zuzuordnen. Auf jeder Lebensmittel-packung, auf Firmenschildern, Nummernschildern finden wir Buchstaben. Nutzen wir die Möglichkeit und beginnen unsere Kinder ihrem Interesse folgend und Schritt für Schritt zu alphabetisieren. Wir machen sie auf diese Weise ganz sanft mit der Welt der Laute und Buchstaben vertraut. Und Vertrauen ist eine der allerwichtigsten Grundlagen für erfolgreiches Lernen !!!

 

 

Alphabetisierung überall

 

Jeder kleine Ausflug kann für die Alphabetisierung genutzt werden. Die Leuchtreklame in der Stadt, der Schieferstein im Wald, ein sandiger Weg, ein Nummernschild, ....

 

Es braucht keine aufwändigen Installationen wie bei mir im Lernstudio unten. Ein Tisch, eine kleine Tafel o.ä. reichen völlig.

 

 

Gehirngerechtes Lesenlernen

 

Eine kluge Lerntrainerin hat einmal den Begriff  'Gehirngerechtes Lernen' geprägt und erfolgreich darauf aufgebaut. Das gilt auch für das Lernen in der Schule. Das gilt auch fürs Lesenlernen. Es ist kein Fehler, Kinder schon vor der Schule zu alphabetisieren. Ganz im Gegenteil. Wenn Neues auf schon vorbereiteten Boden trifft, lernt es sich leichter.

 

Wenn unser Gehirn schon auf zu Lernendes vorbereitet ist, kann es Neues viel leichter verstehen, einordnen und vernetzen. 

 

Ein Beispiel: Wenn Sie unvorbereitet in einen Vortrag gehen, haben sie viel mehr Mühe, dem Vortrag zu folgen, als wenn Sie vorher schon einen Artikel oder ein Buch zu dem Thema gelesen haben. So ist es auch mit dem Lernen in der Schule. Vorbereitet sein macht das Lernen leichter, Hinterherlernen macht das Lernen schwierig und sorgt für Sorgen.

 

Was machen wir in der Schule mit Kindern, die schon lesen können ?

 

Kluige Lehrer sind dankbar für Kinder, die schon alphabetisiert sind oder sogar schon lesen können.  Diese Kinder sind kein Ärgernis sondern wertvolle Helfer, die man als Assistenten und Vorbilder für Kinder einsetzen kann, denen das Lernen nicht so leicht fällt.

 

Eines meiner schönsten Feedbacks:

 

Vor zwei Jahren rief mich ein türkisch-stämmiger Vater an und sagte: 'Das muss ich Ihnen unbedingt berichten. Mein Sohn hat sich mit der Lese-Grundschule aufs Lesenlernen in der Schule vorbereitet. Er hat in ganz kurzer Zeit die Buchstaben und auch das Lesen gelernt. Er sitzt jetzt in der Ecke (ich halte die Luft an) und darf anderen Kindern beim Lesenlernen helfen. Die 14 € für die Lese-Grundschule waren die beste Investition meines Lebens!' 

 

Wir machen aus dem Lesenlernen kein Event

 

Wir bereiten die Alphabetisierung sorgsam und behutsam vor. Wir bereiten das geistige Feld, so wie der Bauer im Frühjahr seine Felder für eine erfolgreiche Aussaat und eine reiche Ernte vorbereitet.

 

Für uns heißt das, dass Buchstaben und ihre Laute schon früh im Leben eines Kindes vorkommen. Das kann ein Buchstabenposter an der Wand sein, eine Vorlage unter dem Frühstücksteller, eine Tasse oder ein T-Shirt mit dem Alphabet.

 

Und wenn wir unterwegs sind, können wir schon einmal auf die Buchstaben auf einem Nummernschild oder auf die Buchstaben in einem Firmennamen hinweisen: AL DI. Oder wir schreiben einen Buchstaben in den Schnee, in den Sand, auf einen Stein, auf einen Baum. 

 

So alphabetisieren wir unser Kind spielerisch und beiläufig. So bereiten den Boden für erfolgreiches Lernen und Lesen.

 

Wir sorgen auch dafür, dass unser Kind schon einmal seinen Namen in großen Druckbuchstaben schreibt und auch einmal das eine oder andere Wort abzeichnet bzw. abschreibt. 

 

Vor 250 Jahren: Lesen lernen in 14 Tagen

 

Johann Bernhard Basedow hatte es als Privatlehrer in wohlhabenden Haushalten mit wenigen Kindern zu tun. Er schrieb vor 250 Jahren: Wenn ich in einen Haushalt kam, in dem Kinder noch nicht lesen konnten, schnitt ich mir einen Satz Karten aus Karton, schrieb die Buchstaben darauf und übte mit den Kindern lesen. Nach 2 bis 3 Wochen konnten die Schützlinge lesen.

 

Eine ganze Klasse im Lesen zu unterrichten, ist aber schon eine andere Hausnummer.

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