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Wolfgang Heller

Lehrer, LeseCoach
Bieler Weg 5
35789 Weilmünster/Ts.
wolfgangheller @ kinderlernenlesen.de

www.diktate.com
www.mathekids.eu

So fing alles an

Ausgebildet bin ich als Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschule. Unterrichtet habe ich vorwiegend an der Grundschule. Meine Fächer waren Geografie, Mathematik und Sport. Deutsch habe ich nicht studiert, aber über 40 Jahre lang unterrichtet. Weil ich nicht entsprechend ausgebildet war, habe ich den erfolgreichsten Deutschlehrern der Schulen, an denen ich unterrichtete, über die Schulter gesehen und sie zum Vorbild genommen. Damit bin ich gut gefahren.

 

Von den erfolgreichen Lehrern habe ich auch den Lese-Kurs übernommen. Gegen die Vorschriften aus Wiesbaden haben wir schon frühzeitig die Ganzwort-Leselern-Methode in den pädagogischen Papierkorb verschoben und erfolgreich und zum Wohle von Kindern und Eltern nach der althergebrachten und bewährten Buchstaben-Synthese gearbeitet. Dabei leisteten uns einfache Buchstabenkarten, die auf der Rückseite magnetisiert waren und so auf der Tafel hafteten, beste Dienste.

 

Als die Buchstaben nach Jahrzehnten verschlissen waren, setze ich einen alten Spenden-Computer mit 17-Zoll-Röhren-Monitor und MicroSoft Word ein. Mit der ganzen Klasse saßen wir dann vor diesem Mäusekino, lernten die Buchstaben, lernten, wie sich Silben und dann Wörter am Monitor wie von Zauberhand aufbauten. Keine Deutschstunde ohne eine viertelstündige Lese-Übung am PC. Der Erfolg war frappierend, Zu Weihnachten, also knapp 12 Wochen bzw. 60 Deutschstunden nach Schuljahresbeginn, konnten alle Kinder jedes beliebige Wort lesen. Auch die Schwächsten. Wir haben uns damals den Spaß gemacht, aus dem Duden die schwierigsten Wörter herauszusuchen, auf den Monitor zu schreiben und lesen zu lassen.

 

Als ich im Lehrerzimmer von diesem Erfolg berichtete erntete ich erst einmal nur ungläubiges Staunen:

 

Das kann nicht sein! Das geht nicht ! 

 

Diese beiden Sättze verfolgten mich auch noch, als erstmals ein fast ganzseitiger Artikel in unserer Tageszeitung über das Lese-Experiment berichtete. Erst mit einem großen Bericht in der FAZ begann die Skepsis zu weichen.

Der Beginn der Lese-Grundschule

Eingerichtet habe ich die www.Lese-Grundschule.de zusammen mit der Domain www.Kinder-lernen-lesen.de schon 2006, direkt nachdem ich den Artikel über das Lese-Experiment in Frankreich gelsen hatte.

Ich war in der Schule nie glücklich, mit den vorgegebenen Lese-Kursen und Lese-Materialien unterrichten zu müssen. Deshalb habe ich parallel zum offitziellen Lesekurs  stets mit den alten Magnetkarten nach der bewährten synthetischen Lese-Methode gearbeitet. Sie ist einfach, sicher und erfolgreich, was man von den anderen Methoden nicht sagen kann. Inzwischen lernen Kinder auf allen Kontinenten mit www.kinder-lernen-lesen.de die Buchstaben und das Lesen.

Anlass und Anstoß

Als ich 2006 in der Welt am Sonntag den Bericht über ein Lese-Experiment in Frankreich las, in dem zwei Lehrer Kinder über eine Woche ( 6 x 5h = 30 Stunden ) zu einem Lesekurs zuammenfassten und an dessen Ende 4 der 10 Kinder einfache kindgemäße Sätze lesen konnten, sagte ich mir: Das kannst du auch.

Ich habe dann in der Folge  8 Lesekurse mit jeweils 10 Vorschulkindern aus unseren Kindergärten 10 Stunden lang im Alphabet und im Lesen unterichtet. Aus den Ergebnissen lässt sich eindeutig  sagen: Von 10 Kindern lernen 3 -4 Kinder in 10 Stunden erste Wörter und kleine Sätze lesen. Weitere 2-3 Kinder stehen kurz vorm Lesen-Können und die restlichen 2-3 Kinder kennen wichtige Buchstaben und fangen an, erste Silben zu lesen.

 

Das Hauptproblem ist die Ungläubigkeit der Menschen. Auch der Lehrer. In Frankreich hat man sich den Erfolg des Kurses von einem Notar bestätigen lassen. Ich konnte eine Redakteurin unserer Regionalzeitung gewinnen, einen der Kurse zu begleiten. Erst als ein seitengroßer Bericht in unserer Tageszeitung erschien, begann sich das zu ändern.  

Kinder beim Legen, Lesen und Schreiben von Silben und Wörtern

Mit dem Bericht in der Tasche fand ich die Aufmerksamkeit einer Redakteurin der FAZ. Wir trafen ein Agreement: Wenn ich es schaffe, ihrem damals 5-jährigen Sohn in den versprochenen 10 Stunden das Lesen beizubringen, wollte sie einen Bericht darüber schreiben. Es blieb jedoch nicht bei den angesagten 10 Stunden. Nach der 5. Stunde beendeten wir den Kurs. Der Junge kannte - wie viele andere Kinder auch - schon die Buchstaben - und konnte nach der 4. Stunde schon beliebige Kind gemäße und teils auch schwierigere Wörter lesen.  

Mit dem Bericht in der FAZ begann die Erfolgsgeschichte von Kinder-lernen-lesen.  Der Bericht ist unter diesem Link erreichbar:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/lesen-lernen-in-fuenf-tagen-der-schulpartisan-aus-weilmuenster-1854236.html

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