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Wolfgang Heller

Lehrer, LeseCoach
Bieler Weg 5
35789 Weilmünster/Ts.
wolfgangheller @ kinderlernenlesen.de

www.diktate.com
www.mathekids.eu

Buchstaben und Laute

Als ich erste Texte von Kinder-lernen-lesen.de veröffentlichte, fielen Sprachwissenschaftler über mich her wie Wolfsrudel, weil ich mich auf das Wort Buchstaben beschränkte und nicht von Lauten und Lautierung sprach.

 

Ich vereinfache das bewusst. Kinder lernen sehr schnell, dass ein Buchstabe einen Namen hat, einen Klang, seinen Laut. Wenn ich das beim Lesekurs im Hinterkopf habe, muss ich nicht ständig von Buchstaben und Lauten sprechen. Das verwirrt Kinder nur. Deshalb spreche ich in der Regel von Buchstaben und schließe den Begriff Laute ein.

 

Ich habe mich damals nicht weiter beirren lassen und nach einem sprachwissenschaftlichen Konzept gefragt, wie Kinder denn anders schnell und erfolgreich lesen lernen könnten.

 

Auf die Antworten der Sprachwissenschaft/ler/innen warte ich noch heute.

 

Vom Lesen weglernen 

 

In diese Abteilung fällt auch der hochfliegende Begriff der Phonetischen Bewusstheit. Die leidigen Fragen, ob denn ein Laut in der Mitte, am Anfang oder gar am Ende eines Wortes steht, verunsichert die Kinder beim Lesenlernen mehr, als dass sie dem Leseprozess förderlich sind.

 

Ganze Übungshefte sind gefüllt mit den unsinnigen Übungen. in denen die Position von Lauten zu bestimmen sind. Ein Autor schreibt vom anderen ab. Ungezählte Stunden müssen Kinder die Position von Lauten bestimmen, statt zu lernen, diese - wie bei Arte beschrieben - in ihrer Abfolge einfach zu lesen.

 

Diese Methode führt weg vom Lesen, nicht hin zum Lesen. Ich halte sie für so eine Art lesedidaktische Geisterfahrt.

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