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Wolfgang Heller

Lehrer, LeseCoach
Bieler Weg 5
35789 Weilmünster/Ts.
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Wie wir lesen lernen

Durch Zufall sah ich vor einiger Zeit bei ARTE eine wissenschaftliche Sendung über das, was beim Lesenlernen im Kopf passiert. Die Aussagen der Wissenschaftler bestätigen das, was gute Lehrer schon über Jahrhunderte instinktiv und intuitiv beim Lesenlernen tun. Über den folgenden Link gelangt ihr zum Film. Wenn ihr euch den Film ansehen wollt, müsst ihr aber eine knappe Stunde Zeit mitbringen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=NhMSWFUDA_I&list=PLRh6vLlIxx3i9EnJneMn7kCJANex3OoX

Französische Neurowissenschafler/innen zeigen in dem Arte-Film auf, was in unserem Gehirn beim Lesenlernen vorgeht.

Vereinfacht kann man daraus drei Lernschritte ableiten:

 

Kurz gefasst machen sie 3 Aussagen im Film zum Leselern-Prozess:

 

  1. Kinder müssen lernen, bestmmten Lauten bestimmte grafische Zeichen/Buchstaben zuzuordnen.
  2. Kinder müssen lernen, die Buchstaben/Laute zu Silben und später zu Wörtern zu verschleifen.
  3. Kinder müssen einen Wortschatz haben, der es ihnen erlaubt, das gelesene Wort auch in seiner Bedeutung zu erkennen.

Zwei ScreenShots aus der Arte-Dokumentation Wie  unser Gehirn lesen lernt 

https://www.youtube.com/watch?v=NhMSWFUDA_I

Seit ich unterrichte, das sind schon bald 48 Jahre, ist mir noch keine Lese-Wissenschaft begegnet. Ich weiß nicht,  ob das Lesenlernen der Sprachwissenschaft, der Pädagogik und der Didaktik zu banal ist, als dass man sich damit ernsthaft befasst oder ob die Wissenschaft einfach kein Konzept findet.

 

Begegnet bin ich aber eine Vielzahl von Versuchen, Kinder auf die eine und andere Art im Lesenlernen zu unterrichten.

 

Auf einen kurzen Nenner gebracht, bin ich in diesen Jahrzehnten drei unterschiedlichen Methoden/Konzepten begegnet:

 

  1. der über die Jahrhunderte bewährten Synthese von Buchstaben zu Silben und dann zu Worten
  2. der Ganzwort-Methode mit ihren desaströsen Folgen
  3. diversen Zwischenformen, die aber vielfach eher die Vorlieben der Autoren als das Recht und das Interesse der Kinder am Lesenlernen im Augen hatten.

Ich selbst orientierte mich beim Eintritt in die Schule an den Kollegen, die ihre Kinder schnell und erfolgreich zum Lesenlernen brachten und deren Kinder in der Folge auch schnell und überdurchschnittlich sicher schreiben lernten.

 

Sie alle setzten - obwohl uns das seitens des Kultusmisteriums damals verboten war - auf die bewährte Synthese von Buchstaben zu Silben und Wörtern. Weil für mich der Lernerfolg der Kinder höherwertig als die Visionen der Bildungspolitiker war, entschied auch ich mich für die Buchstaben-Synthese. Ich habe es bis heute nicht bereut.

 

Kinder-lernen-lesen.de  und die Lesegrundschule.de sind keine neue Methode. Sie sind ein Update der bewährten synthetischen Lese-Lern-Methode.

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